Die Fender Stratocaster ist DER Klassiker unter den E-Gitarren. Ein geniales Design von Leo Fender, das sowohl tollen Sound wie auch wirtschaftliche Herstellung ermöglicht. Guitar Heroes wie Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan oder Richie Blackmore wären ohne Strat nicht das geworden, was sie heute sind.

Was ist das Geheimnis einer Strat?
Flacher Body aus Erle, abgeflachte Korpuskonturen, ein geschraubter Ahornhals und 3 Singlecoil-Pickups mit einem 5-Weg-Schalter. Dazu in der klassischen Ausführung 1x Volume und 2x Tone sowie das Tremolo. Den Sound einer guten Strat kann man als glockig, klar und schmatzig bezeichnen.

Das Testobjekt: Fender Mexico Stratocaster Standard
Der Straßenpreis liegt um die 600 Euro. Der Halsverstellstab ist frei von der Kopfplatte zugänglich (im Gegensatz zu Vintage-Strats, wo man dafür den Hals ausbauen muss). Der Griffbrettradius ist erfreulich flach und erlaubt ein Ziehen der E-Saite um mehr als einen Ganzton.

Strat akustisch gespielt
Ohne Amp angespielt zeigt die Gitarre einen sehr lauten und ausgewogenen Sound. Direkte Ansprache, langes Sustain, keine Deadspots auf dem Griffbrett, super eingestellt, Bünde ordentlich verarbeitet, Hals schön seidenmatt lackiert. Die Qualität der Mexiko-Strats ist VIEL besser geworden als noch vor zehn Jahren.

Pickups der Fender Mex Stratocaster
Fender Mexico Standard Pickups. Unspektakulär, aber genau so wie man es von einer Strat erwartet. Nebengeräusche sind erfreulich gering. Die Regler arbeiten butterweich. Man kann alle typischen Strat-Sounds ohne Probleme direkt spielen.
Fazit
Wer eine gute Strat sucht und kein Vermögen für eine Masterbuild ausgeben will, der sollte sich unbedingt die Mexiko-Modelle ansehen und eventuell mit den American Standards vergleichen. Sehr viel Strat für vergleichsweise wenig Geld.
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